Saupacker vom Spessarträuberland

Bianca & Michael Hirsch

Grabenweg 2

63874 Dammbach

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(Tel.: 06092-823373)

Woher der Name Saupacker?

Früher gab es viele verschiedene Schläge doggenartiger Hunde,

darunter den Saupacker, den Hatzrüden, den Bärenbeißer, die Dänische Dogge und noch einige mehr.

 

 Diese Hunde unterschieden sich geringfügig in der Größe, Farbe und dem Körperbau auch hatte jeder einen anderen Aufgabenbereich. Die einen waren Hüter von Haus und Hof, andere trieben das Vieh zur Wiese (oder zum Markt) und passten auf, das kein Vieh verloren ging, auch auf der Jagd nach Großwild wurden die Saupacker gebraucht (die Aufgabe des Saupacker war NICHT das töten des Wildes, sondern es solange zu treiben bis es ermüdete um es dann zu stellen damit die Jäger das Wild erlegen konnten).

 

Als die Jagdbräuche sich änderten und die Saupacker, Hatzrüden, Bärenbeißer und co. mehr und mehr Arbeitslos wurden, wurde im Jahre 1880beschlossen, alle diese Doggenschläge unter dem Namen Deutsche Dogge zu züchten.

Somit wurde nicht mehr auf den Verwendungszweck geschaut, sondern vielmehr wurde auf die äußeren Merkmale wert gelegt.

Durch Linien-und Inzucht (um zu erreichen, das ein Hund Phänotypisch dem anderen gleicht) wurde der Genpool verkleinert was sich im Laufe der Jahre durch vermehrte Krankheitsanfälligkeit (HD, ED, OCD, Herz / Nierenversagen, Krebs, Magendrehung, Bindehautentzündung u.v.m.) bemerkbar machte und sich das Durchschnittsalter auf 6-8 Jahre reduzierte.

Es gibt heute kaum noch eine Deutsche Doggenlinie mehr, wo nicht irgendwo Linienzucht / Inzuchtverpaarungen vorgenommen wurden. Somit kann man davon ausgehen, das alle Doggen mehr oder minder miteinander verwandt sind!!*

 


*Dieser Text unterliegt dem Copyright der Saupacker-Zuchtgemeinschaft